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Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)

Altersbedingte Makuladegeneration ist die häufigste Ursache für eine Schädigung in den Industrieländern. Die Makula, der Teil der Netzhaut, mit dem das schärfste Sehen möglich wäre wird dabei meist an beiden Augen geschädigt.

Es wird die sogenannte trockene Form (Ablagerungen im Netzhautgewebe – „Netzhautverkalkung“) von der feuchten AMD (Schädliche Gefäßbildungen und Blutungen unter der Netzhaut) unterschieden.

Selten werden Schädigungen der Makula vor dem 70-ten Lebensjahr wahrgenommen. Eine massive Sehverschlechterung kann dann aber oft innerhalb weniger Wochen erfolgen. Der Krankheitsverlauf ist fortschreitend, führt aber nicht zur Erblindung, da die Schädigung sich weithin auf die Makula beschränkt. Die äußeren Areale des Gesichtsfelds bleiben weithin intakt.

AMD ist eine typische Alterserscheinung. Je älter wir werden, desto höher ist das Risiko, mit dieser Erkrankung konfrontiert zu werden. Einige Betroffene setzen selbst den Beginn ihrer Erkrankung mit einer Operation oder einem Schicksalsschlag in Verbindung.

  • Rauchen (verdoppelt das Risiko)
  • Erbliche Vorbelastung
  • Ernährung

Leider gibt es kaum Möglichkeiten, AMD positiv zu beeinflussen. Bei der feuchten Form der Makuladegeneration kann in einigen Fällen ein weiteres Fortschreiten durch die „Photodynamische Therapie“ (PDT) in Kombination mit bestimmten Präparaten gebremst werden. Es ist empfehlenswert, eine spezialisierte Augenklinik aufzusuchen (z.B. Makulaambulanz der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie Innsbruck)