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Blendempfindlichkeit

Jeder Mensch empfindet ein unangenehmes Gefühl in den Augen, wenn er in der Dunkelheit von einem starken Licht angestrahlt wird. Ist die Windschutzscheibe beschlagen, kommt es bei Gegenverkehr ebenfalls zu einer Blendung. Fachlich gesprochen entsteht Blendung durch zu große Leuchtdichteunterschiede im Gesichtsfeld.

In einigen Normen und Texten wird mit „physiologischer Blendung“ die Blendung bezeichnet, die mit einer Herabsetzung der Sehfunktion verbunden ist. Die „psychologische Blendung“ ist dem gegenüber die Blendung mit unangenehmem Gefühl.

Mangelnder Schlaf, Migräne, übermäßiger Alkoholkonsum oder Vergiftungen erhöhen die Empfindlichkeit für Blendung. Eine überempfindlichkeit für Blendung besteht jedoch auch bei einigen Formen von Sehbehinderung. Dies gilt besonders für:

Brillengläser, die bei Lichteinfall abdunkeln, sind eher nicht zu empfehlen. Die Verzögerung bis zu einem angemessenen Abdunklungsniveau ist bei erhöhter Blendempfindlichkeit zu hoch.

In Normen und Texten wird mit dem Abschirmwinkel einer Leuchte der Winkel bezeichnet, aus dem sehr helle Flächen gerade nicht sichtbar sind.