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Retina (Netzhaut)

Netzhaut (Retina)

Die Netzhaut ist der Teil des Auges, auf dem sich die Sinneszellen (Zapfen und Stäbchen) befinden. Auf ihr treffen die Lichtstrahlen auf und werden in einen Nervenimpuls umgewandelt.

Wenn wir uns das Auge zwiebelförmig vorstellen, so befindet sich ganz außen die Lederhaut, darunter die Aderhaut, die für die Blutversorgung des Auges zuständig ist und darunter wiederum die Netzhaut. Nach vorne ist die Netzhaut natürlich durch die Iris (Regenbogenhaut) geöffnet, damit Lichtstrahlen in das Auge eintreten können. Am hinteren Pol der Netzhaut befindet sich die Makula mit der größten Dichte an Sinneszellen und der besten Sehschärfe.

Die Netzhaut wandelt die Lichteindrücke aber nicht nur in Nervenimpulse um, sie verarbeitet sie auch selbst. So befinden sich auf der Netzhaut mehr Sinneszellen, als Nervenbahnen an das Gehirn weitergehen. Die Netzhaut ist also ein vorgelagerter Teil des Gehirns!

  • Die Zapfen sind für das Farbsehen und Tagsehen zuständig. Sie befinden sich vor allem in der Makula und nehmen an Zahl zur Peripherie hin ab.
  • Die Stäbchen vermitteln das Dämmerungs- und Nachtsehen.

Ein Ausfall einzelner Gruppen von Sinneszellen führt entsprechend zur Beeinträchtigung des Sehens.