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IP-Code

Abkürzung für „International Protection“ bzw. „Ingress Protection“

Der Ausdruck wird in internationalen Normen und Produktkennzeichnungen zur Beschreibung der Schutzarten von Gehäuse von elektrischen Betriebsmitteln (z.B. Lampen) verwendet (vgl. DIN EN 60529:1991 + A1:2000).

An den Code werden Kennziffern bzw. Kennbuchstaben angeschlossen, die über die jeweilige Schutzart Auskunft geben:

(Ziffern 0 – 6, oder X)

  • 0 = nicht geschützt
  • 1 = über 50,0 mm Durchmesser
  • 2 = über 12,5 mm Durchmesser
  • 3 = über 2,5 mm Durchmesser
  • 4 = über 1,0 mm Durchmesser
  • 5 = staubgeschützt
  • 6 = staubdicht

(Ziffern 0 – 8, oder X)

  • 0 = nicht geschützt
  • 1 = senkrechtes Tropfen
  • 2 = Tropfen (15° Neigung)
  • 3 = Sprühwasser
  • 4 = Spritzwasser
  • 5 = Strahlwasser
  • 6 = starkes Strahlwasser
  • 7 = zeitweiliges Untertauchen
  • 8 = dauerndes Untertauchen

Ein „X“ ersetzt die Kennziffer, falls keine angegeben werden muss.

Gegen Zugang zu gefährlichen Teilen mit …

  • A = Handrücken
  • B = Finger
  • C = Werkzeug
  • D = Draht

Ergänzende Informationen speziell für …

  • H = Hochspannungsgeräte
  • M = Bewegung während Wasserprüfung
  • S = Stillstand während Wasserprüfung
  • W = Wetterbedingungen

Bei Leuchten besteht die Mindestanforderung für Innenräume von IP 20.