Direkt zum Hauptinhalt

Frühförderung und Elternberatung

Die pädagogische Frühförderung des Blinden- und Sehbehindertenverband Tirol betreut sehbehinderte, blinde und mehrfachbehinderte sehgeschädigte Kinder.
Es werden Familien mit Kindern vom Babyalter an bis zur Einschulung betreut. Jede Familie wird pro Woche für ein bis zwei Stunden betreut.
Die Frühförderung umfasst die Beratung der Eltern und die Förderung des Kindes.

Nord- und Osttirol

Land Tirol, Abteilung Rehabilitation, Elternbeitrag, Subventionen und Spendengelder

€ 9,– pro Besuch

Die FrühförderIn begleitet, unterstützt und berät die Eltern.
Dabei werden die Eltern als Partner und kompetente Erziehende gesehen. Die/der FrühförderIn steht den Eltern zur Seite:

  • bei der Trauerverarbeitung und in der Krisenzeit, die viele Eltern am Anfang durchleben
  • beim Verstehenlernen der Signale des blinden oder sehbehinderten Kindes
  • beim Aufbau einer stabilen Eltern/Kind-Beziehung
  • bei der Auswahl und dem Kennenlernen von speziellen Spielmöglichkeiten und Spielmaterialien
  • bei Arztbesuchen
  • bei der Kindergarten- bzw. Schulplatzwahl

Das Kind wird zu allererst als Kind gesehen und erst an zweiter Stelle als ein Kind mit Behinderung.
Die Frühförderung basiert auf der Erkenntnis, dass jedes Kind in sich den Drang hat, sich zu entwickeln. Die FrühförderIn hat die Aufgabe, sensibel wahrzunehmen, in welchen Bereichen das Kind sich zur Zeit entwickeln möchte und mit welchen Spielanregungen man diese Entwicklung unterstützen kann. Dazu benötigt sie/er ein breites Fachwissen und einen Erfahrungsschatz hinsichtlich frühkindlicher Entwicklung und möglichen Entwicklungsbesonderheiten bei sehbehinderten und blinden Kindern.

Es ist das Kind, das entscheidet, welches Angebot es für seine Entwicklung benötigt und auswählt.

Die Förderung richtet sich an alle Entwicklungsbereiche (Emotionales/Soziales, Bewegung, Feinmotorik, Sinne, Kognition und Sprache). Die gezielte Förderung des Sehens bei Kindern mit einem vorhandenen Sehvermögen ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit.

  • Gruppenangebote für Eltern und Kinder:
    Elternabende, Spielnachmittage, Elternwochenende
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten, wie ärztInnen, TherapeutInnen, OptikerInnen, Kindergärtnerinnen und Sonderkindergärtnerinnen
  • Supervision
  • Teilnahme an Fortbildungen
  • öffentlichkeitsarbeit
  • Fortbildungen und Vorträge halten
  • Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung
  • Organisation von Fortbildungen im Sehgeschädigtenbereich