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Cerebrale Sehschädigung

(Sehbehinderung bei Gehirnschädigung)

Wie fast alle wesentlichen Körperfunktionen wird auch unser Sehen vom Gehirn aus gesteuert und verarbeitet. Schädigungen des Gehirns in Regionen, die für denVorgang des Sehens zuständig sind, führen zu Sehproblemen, auch wenn das Auge selbst keine auffälligen Veränderungen aufweist.

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Nach Schlaganfällen treten häufig auch Sehprobleme mit Gesichtsfeldausfällen auf. Durch eine Analyse dieser Gesichtsfeldausfälle lässt sich sogar die Region eingrenzen, in der der Schlaganfall imGehirn aufgetreten ist.

Besteht ein völliger Funktionsausfall der Sehzentren in den Hinterhauptlappen des Gehirns, spricht man von „Rindenblindheit“. Dabei kann es sogar vorkommen, dass die Pupille auf Lichteinfall reagiert, da für diesen Vorgang andere Gehirnregionen zuständig sind.

  • Angeborene Hirnschädigungen (Cerebralparesen)
  • Schlaganfall
  • Hirntumore
  • Hirnverletzungen
  • Entzündliche zerebrale Prozess
  • Durchblutungsstörungen

Da die Funktionen des Gehirns im Bezug auf das Sehen sehr vielfältig und komplex sind, können auch die Auswirkungen von Sehschädigungen sehr unterschiedlich sein. Zur augenärztlichen Untersuchung sind v.a. neurologische Untersuchungen erforderlich.

Mögliche Kennzeichen von Sehproblemen, die vom Gehirn ausgehen, können sein: