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Cataract (Grauer Star)

Beim Grauen Star handelt es sich um eine Trübung der Augenlinse. Man sieht wie durch ein stark beschlagenes Fenster oder ein Milchglas.

  • Angeborener („congenitaler“) Grauer Star in Folge erblicher Veranlagung oder embrionaler Entwicklungsstörungen (z.B. bei Röteln, …)
  • Altersstar (Cataracta senilis) als Folge einer Gewebsabnützung
  • Grauer Star in Folge von Augenverletzungen
  • PatientInnen mit Retinopathia pigmentosa neigen zu einer frühen Entwicklung eines Grauen Stars
  • Grauer Star ist in Entwicklungsländern eine der häufigsten Ursachen für eine massive Sehbehinderung

Bei einer Staroperation wird die Augenlinse entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt. Dieser Vorgang erfolgt meistens ohne Komplikationen und kann auch in Entwicklungsländern mit relativ geringen Kosten durchgeführt werden.

Allerdings geht durch die Operation auch die Akkommodationsfähigkeit des Auges verloren, weshalb die Betroffenen nach der Operation (für die Nähe) optisch versorgt werden müssen (Nahbrille).

Wird ein angeborener Grauer Star erst spät operiert, bleibt das Sehvermögen unter dem Durchschnittswert der Bevölkerung. Vgl. Amblyopie