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Blindenschrift

Die Punktschrift (Blindenschrift, Brailleschrift) ermöglicht blinden Menschen eine Teilnahme an der schulischen und beruflichen Bildung, sie erhöht die Selbständigkeit und ist Basis für die elektronische Kommunikation von blinden Menschen. Doch auch viele hochgradig Sehbehinderte erkennen in der Punktschrift eine sinnvolle Ergänzung zur Arbeit mit Vergrößerungen.

Aus diesem Grund organisiert der BSVT Blindenschriftkurse für erwachsene Betroffene, Angehörige und Interessierte in regelmäßigen Abständen. Die Basis stellt dabei die „Vollschrift“ dar, bei der weithin je ein Punktschriftzeichen für einen Buchstaben oder Satzzeichen steht. Die weiterführenden Kurzschriftkurse ermöglichen ein beschleunigtes Tempo beim Arbeiten mit Blindenschrift und eröffnen Zugang zu einem weiteren Angebot an Literatur in Punktschrift.

Das Grundmuster für die Brailleschrift bilden sechs Punkte, drei in der Höhe, zwei in der Breite. Durch die unterschiedliche Kombination dieser Punkte werden die Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Leerzeichen, …) dargestellt.

Um einen Text vom Computer in Brailleschrift darzustellen, werden Braillezeilen verwendet. Eine Braillezeile ist ein Computerausgabegerät, welches es ermöglicht, den Text von Computer oder Laptpop in Brailleschrift zu übersetzen. Kleine bewegliche Stifte stellen dabei die Brailleschrift dar und machen sie so ertastbar. An einer Braillezeile gibt es nicht nur 6 Punkte, sondern 8, da für die Arbeit am Computer mehr Zeichen notwendig sind.

Die Ausschreibung der Kurse erfolgt im Rundschreiben, welches auch auf der Homepage des BSVT nachzulesen ist. Die Anmeldung erfolgt an Fr. Angelika Strigl telefonisch unter 0512 / 33422 12 oder per mail an office@bsvt.at

Informationen zu Louis Braille und der Geschichte der Punktschrift