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Fritz Buser zu Gast im BSVT – Rückblick

Der Schweizer Pionier in der optischen Versorgung von Sehbehinderten und Lichtdesigner Fritz Buser kam am 19. November 2018 zu einer Weiterbildung nach Innsbruck. Teilnehmen konnten an den Vorträgen nicht nur unsere MitarbeiterInnen, sondern auch NetzwerkpartnerInnen, OptikerInnen und SchülerInnen der HTL für Optometrie in Hall.

Im Bereich der sehbehindertengerechten Beleuchtung streicht Buser drei Prinzipien hervor. Zunächst ist es wichtig, dass die Zimmerdecke eine weiße Farbe aufweist, damit eine indirekte Beleuchtung zu einer optimalen Ausleuchtung führen kann. Dann ist darauf zu achten, dass in einer Lampe das Leuchtmittel möglichst nicht einsehbar ist, um Blendung zu vermeiden. Und schließlich muss Licht dort sein, wo und wann es benötigt wird und zwar ausreichend.

Bei der optischen Versorgung hebt der Schweizer die Anpassung von Lupenbrillen hervor. Diese erlauben es, das Lesegut näher zu nehmen, wodurch auf der Netzhaut eine größere Abbildung erfolgt. Und Lupenbrillen bieten von allen optischen und elektronischen Hilfsmitteln das größte Gesichtsfeld. Werden Lupen abgegeben, bedarf dies einer sorgfältigen Auswahl und Einschulung.

Fritz Buser begeisterte nicht nur durch die hohe Fachlichkeit und den reichen Erfahrungsschatz. Sein markanter Vortragsstil und die mit Anekdoten angereicherten Inhalte machten die Weiterbildung gleich lehrreich und unterhaltsam.

Fritz Buser bei seinem Vortrag

Fritz Buser Portrait