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Falschinformation der „Wiener Blindenwerkstatt“

Wichtig: Wenn Sie sich von Keiler-Anrufen mit Bezug auf die „Wiener Blindenwerkstatt“ belästigt fühlen, melden Sie Ihre Beschwerde bitte unter Angabe der Telefonnummer, von der aus Sie angerufen wurden, der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH): Meldestelle Rufnummernmissbrauch – Meldeformular https://www.rtr.at/de/tk/Beschwerde_Meldung !

Achtung – Telefonkeiler! Derzeit erhalten wir gehäuft Beschwerden über aggressives Telefonmarketing, mit der Absicht Besen und andere Waren, die von blinden und sehbehinderten Menschen hergestellt wurden oder worden sein sollen, zu verkaufen. Wir weisen darauf hin, dass wir nichts mit unprofessionellen Geschäftspraktiken zu tun haben und auch sonst in keinerlei Kooperation betreffs Vertrieb solcher Waren stehen!

Derzeit kursiert neben Besen und Bürsten ein Angebot der „Wiener Blindenwerkstatt“, worin Schutzmasken als dort hergestellte Blindenerzeugnisse dargestellt werden.

Die „Wiener Blindenwerkstatt“ ist im Louis Braille Haus nur eingemietet, darüber hinaus besteht keinerlei Verbindung dieser Produktionsstätte mit dem BSVWNB. Natürlich hält der Blindenverband aber Kontakt zu den letzten beiden verbliebenen blinden Arbeitern, die in der „Wiener Blindenwerkstatt“ beschäftigt sind.

Wegen der für Textilprodukte nicht gegebenen produktionstechnischen Rahmenbedingungen in den angemieteten Räumlichkeiten ist unmöglich, was die in Deutschland ansässigen Betreiber der „Wiener Blindenwerkstatt“ behaupten: „aus gegebenen Anlass haben auch unsere Handwerker in der Blindenwerkstatt umgerüstet und wir bieten ab sofort auch unsere neuen Mundschutzmasken an.“

Eine Vor-Ort-Inspektion des BSVWNB hat dies aktuell bestätigt.

Der BSVT distanziert sich daher ebenfalls, nicht zum ersten Mal, aber diesmal vor dem Hintergrund der Corona-Notsituation in besonderem Maße von dieser in die Welt gesetzten verwerflichen Behauptung und vom Gebaren der „Wiener Blindenwerkstatt“.

Text Achtung - Telefonkeiler!