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Perspektiven für blinde und sehbehinderte Osttiroler vorläufig gesichert!

Lienz,

Mobile Frühförderung, Beratung, Hilfsmittelversorgung und Rehabilitation der BSVT-Bezirksstelle Osttirol bleiben durch eine Stiftungsspende bis 2019 gewährleistet.  

Die BSVT Bezirksstelle O-Tirol berät, begleitet und fördert seit 2003 blinde und sehbehinderte Menschen in Osttirol. Sie gibt Betroffenen eine Perspektive. Für mobile Frühförderung, Beratung, Hilfsmittelversorgung und Rehabilitation ist der Blinden- und Sehbehindertenverband Tirol auf Spenden angewiesen.

2014 stand die Bezirksstelle vor der Schließung. Die umfassenden Kosten konnten nicht mehr gestemmt werden. „In dieser schwierigen Situation kam uns Meinhard Pargger zu Hilfe. Dank seines Einsatzes und seiner Verbindung zu einer Liechtensteiner Stiftung, die Sozialprojekte fördert, ermöglichte er eine Stiftungsspende auf drei Jahre“, ruft Obmann Klaus Guggenberger die damalige Situation in Erinnerung. Und diese Stiftungsspende ist nun um weitere drei Jahre bis 2019 verlängert worden. „Damit bleibt die Versorgung blinder und sehbehinderter Osttirolerinnen und Osttiroler bis auf weiteres gesichert“, freut sich Guggenberger.

Der ehemalige Vizebürgermeister Meinhard Pargger hat wichtige Gründe für sein Engagement: „Wenn man der Abwanderung aus dem Bezirk wirksam gegensteuern will, so zählt mit Sicherheit auch der Erhalt wichtiger Beratungseinrichtungen vor Ort, wie etwa der Beratungsstelle des BSVT, dazu. Osttirol braucht dringend Beratung und Förderung für blinde und sehbehinderte Menschen. Es kann nicht sein, dass betroffene Osttirolerinnen und Osttiroler eine Reise von sechs bis sieben Stunden nach Innsbruck und retour auf sich nehmen müssen, um versorgt zu werden. Ich sehe die BSVT Bezirksstelle Osttirol daher als wesentlichen Bestandteil der gesellschaftlichen Daseinsvorsorge. Deshalb habe ich mich für deren weiteres Bestehen eingesetzt“, so Pargger.

„Im Jahr 2017 erhalten wir  30.000 Schweizer Franken“, so BSVT-Geschäftsleiter Markus Zettinig, „Damit können wir auch in diesem Jahr blinden und sehbehinderten Osttirolerinnen und Osttirolern beratend, begleitend und fördernd zur Seite stehen.“

Meinhard Pargger erweist sich durch seinen unermüdlichen Einsatz als Gönner und Förderer der Bezirksstelle Osttirol und damit blinder und sehbehinderter Menschen in Osttirol. Daher überreicht BSVT-Obmann Klaus Guggenberger Herrn Pargger eine Ehrenurkunde mit den Worten: „Der Vorstand des Blinden- und Sehbehindertenverbands Tirol hat in seiner Sitzung vom 10. April 2017 einstimmig den Beschluss gefasst, Herrn Meinhard Pargger für seine Verdienste und den unermüdlichen Einsatz zur Sicherung der mobilen Frühförderung blinder und sehbehinderter Kinder und zur Rehabilitation von Betroffenen in Osttirol diese Ehrenurkunde als Gönner und Förderer zu verleihen.“

Rund 150 blinde und sehbehinderte Männer und Frauen erhielten 2016 Beratung bei Bildung und Beruf, Sozialrecht, Barrierefreiheit, Vermittlung lebenspraktischer Fertigkeiten oder geeignete Hilfsmittel, um den Alltag selbstbestimmt bewältigen zu können. Für Menschen mit Blindheit oder Sehbehinderung ist die BSVT Bezirksstelle Osttirol die einzige Anlaufstelle in der Region.

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BU: Agnes Wibmer (Frühförderin), BSVT-Obmann Klaus Guggenberger, Förderer Meinhard Pargger mit BSVT-Ehrenurkunde, Kornelia Meier (Beratung, Hilfsmittelversorgung) freuen sich über 30.000 CHF für die Bezirksstelle Osttirol.

Agnes Wibmer (Frühförderin), BSVT-Obmann Klaus Guggenberger, Förderer Meinhard Pargger mit BSVT-Ehrenurkunde, Kornelia Meier (Beratung, Hilfsmittelversorgung) freuen sich über 30.000 CHF für die Bezirksstelle Osttirol.

Der ehemalige Lienzer Vizebürgermeister Meinhard Pargger nimmt von BSVT-Obmann Klaus Guggenberger die Ehrenurkunde entgegen.