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Farbwiedergabe-Index

Licht setzt sich aus elektromagnetischen Wellen mit unterschiedlicher Wellenlänge zusammen. Drei Zapfentypen in der Netzhaut sind auf unterschiedliche Wellenlängen (= Farben) spezialisiert. Das Auge erkennt eine Farbe, indem es die Informationen der drei Zapfentypen zusammensetzt.

Was wir aber als Farbe an einem Gegenstand wahrnehmen (Körperfarbe), ist das Licht, das von diesem Gegenstand reflektiert wird. Wird der Gegenstand durch ein Licht beleuchtet, das nicht alle spektralen Anteile enthält, so fehlt die entsprechende Farbinformation. Die Beleuchtung wirkt sich also auf den Farbeindruck eines Gegenstandes aus.

Gutes künstliches Licht zeichnet sich daher dadurch aus, dass sein Spektrum möglichst dem Spektrum von Tageslicht entspricht.

Mit dem Farbwiedergabeindex weden die Spektren von Lichtquelle mit gleicher Lichtfarbe vergliechen. Der höchste erreichbare Wert ist 100.

Auch beim Einsatz von natürlichem Licht kann der Farbwiedergabeindex eine Rolle spielen, da Fenster und andere transparente Flächen Teile des Lichtes auch absobieren können.