Newsletter

Sehbehinderung verstehen Teil 1b: Verminderte Sehschärfe - Was tun?

Vorwort von Projektleiterin Mag.a Carmen Natter

Portrait von Projektleiterin Mag. Carmen Natter. Durch Anklicken wird das Bild auf einer neuen Seite vergrößert angezeigt.

Liebe Leserinnen und Leser!

Mit dem ersten Newsletter des Jahres 2015 setzen wir unsere Serie zum Thema „Sehbehinderung verstehen – Strategien entwickeln“ fort. Nachdem wir Ihnen im ersten Teil aufgezeigt haben, wie sich eine Verminderung der Sehschärfe äußert, möchten wir Ihnen heute zeigen, mit welchen Strategien man darauf reagieren kann. Vergrößernde Sehhilfen oder auch spezielle Sonnenschutzfilter bei starker Blendempfindlichkeit sind zielführende Maßnahmen. Einer der ganz wesentlichen Aspekte in der Strategieentwicklung ist die Ordnung. Menschen mit einer verminderten Sehschärfe brauchen Ordnung. In unserer täglichen Arbeit mit Klientinnen und Klienten, die zu „Fachkräften in eigener Angelegenheit“ ausgebildet werden, stellt dieses Thema einen Schwerpunkt dar. Ordnungssysteme am Arbeitsplatz z.B. steigern in vielen Fällen die Effizienz, das Arbeitstempo und somit die Arbeitszufriedenheit, sowohl der Arbeitgeber, als auch der Betroffenen.

Wo Ordnung im privaten Bereich Sinn macht und welche weiteren Strategien von unseren Klientinnen und Klienten angewendet werden, erfahren Sie von unserem Experten Mag. Wolfgang Berndorfer und auch in einem Interview mit unserer „sehensWert“ Klientin Gabriele Fröhlich.

Abschließend darf ich Sie, wie an dieser Stelle gewohnt, wieder auf das vielfältige Programm rund um das Thema Sehbehinderung und Beruf aufmerksam machen, das Sie am Ende unseres Newsletters finden, und freue mich, den einen oder anderen von Ihnen, bei einer dieser Veranstaltungen persönlich begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Mag.a Carmen Natter

Verminderte Sehschärfe - Was tun? - Strategien

Wenn die Sehschärfe nachlässt, tauchen im Alltag viele Probleme auf. Das Lesen wird schwierig oder anscheinend unmöglich, Gesichter können auf der Straße nicht mehr erkannt werden, das Suchen von Gegenständen wird mühsam und vieles mehr. Für einige dieser Probleme gibt es Lösungen. Man muss sie nur kennenlernen! Lesen Sie hier den Beitrag von „sehensWert“-Mitarbeiter Mag. Wolfgang Berndorfer:

Allgemeine Strategien

Direkt aus der Praxis: Strategien im Alltag

In diesm Beitrag erzählt Gabriele Fröhlich (25), welche Strategien sie entwickelt hat, um mit dem eingeschränkten Visus bestmöglich zurechtzukommen:

Bericht: Strategien im Alltag

"sehensWert" Marion Hitthaler stellt sich vor

Seit 7. Jänner 2015 werden Klientinnen und Klienten, die in die Beratungsstelle des Blinden- und Sehbehindertenverbands Tirol kommen von einer neuen Mitarbeiterin begrüßt: Mag. Marion Hitthaler ist die neue Mitarbeiterin beim Projekt "sehensWert". Wir freuen uns sehr, dass Marion bei uns ist und freuen uns auf eine tolle Zusammenarbeit!

Lernen Sie Mag. Marion Hitthaler kennen

Veranstaltungshinweise

Dienstag, 3. März 2015: Hilfsmittelausstellung TSB Transdanubia

Dauer: 10:00 bis 18:00 Uhr

Ort: Blinden- und Sehbehinderten-Zentrum Tirol, Amraser Straße 87, Innsbruck

Die Firma TSB Transdanubia präsentiert neue Hilfsmittel im BSZ-Tirol! Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich persönlich und individuell von den Fachleuten beraten.

Eintritt ist frei! Keine Anmeldung erforderlich!

Mittwoch, 4. März 2015: iPad-, iPhone-Austauschabend

Dauer: 18:30 bis 20:30 Uhr

Ort: Blinden- und Sehbehinderten-Zentrum Tirol, Amraser Straße 87, Innsbruck

Wir laden alle iPad- und iPhone-Nutzer, Neueinsteiger und Interessierte ein, sich am 4. März 2015 im BSZ-Tirol auszutauschen. Zudem besteht die Gelegenheit, sich gegenseitig Tipps zur Anwendung zu geben, neue Apps auszuprobieren, oder die Geräte einfach einmal kennenzulernen.

Eintritt ist frei! Keine Anmeldung erforderlich!

Dienstag, 31. März 2015: Hilfsmittelausstellung Baum Retec

Dauer: 10:00 bis 17:00 Uhr

Ort: Blinden- und Sehbehinderten-Zentrum Tirol, Amraser Straße 87, Innsbruck

Die Firma Baum Retec präsentiert neue Hilfsmittel im BSZ-Tirol! Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich persönlich und individuell von den Fachleuten beraten.

Eintritt ist frei! Keine Anmeldung erforderlich!

Mittwoch, 8. April 2015: Themenabend Sehbehinderung und Beruf

Dauer: 18:30 bis 20:30 Uhr

Ort: Blinden- und Sehbehinderten-Zentrum Tirol, Amraser Straße 87, Innsbruck

Der nächste "sehensWert" Themenabend wird sich ganz dem Austausch widmen. Welche Erfahrungen habe ich mit meiner Sehbehinderung gemacht? Welche Strategien habe ich entwickelt? Welche Tipps kann ich weitergeben?

Wer einen informativen und wohl auch lustigen Abend erleben möchte, ist herzlich willkommen!

Eintritt ist frei! Keine Anmeldung erforderlich!

Informationen zum Projekt "sehensWert" und zum Versand

Informieren Sie sich hier über unsere Unterstützungsangebote im Rahmen dieses Projektes!

Hier geht es zur ausführlichen Projektbeschreibung Sozialministeriumservice

Das Projekt „sehensWert“ - „Berufsorientierung und Berufsqualifizierung für Blinde und Sehbehinderte in Tirol“ wird finanziert aus Mitteln der Beschäftigungsoffensive der Österreichischen Bundesregierung für Menschen mit Behinderung.

Hinweis zum Versand

Bei dem Projekt „sehensWert“ handelt es sich um eine Initiative des Blinden- und Sehbehindertenverbands Tirol. Wir versenden diesen Newsletter an unseren gesamten Verteiler. Der „sehensWert"-Newsletter erscheint dreimal im Jahr. Sollten Sie kein Interesse am „sehensWert“-Newsletter haben, aber weiterhin über Veranstaltungen und andere Projekte des BSVT informiert werden wollen, bitten wir Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff „sehensWert-Newsletter abmelden“ zu senden. Wir freuen uns auch über ihre Rückmeldung und Meinung.

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