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Berufsbilder: EDV-Mitarbeiter

Vorwort von Projektleiter Mag. Kurt Lorbek

Portrait von Projektleiter Mag. Kurt Lorbek. Durch Anklicken wird das Bild auf einer neuen Seite vergrößert angezeigt.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Ohne Smartphone, Laptop & Co sind in der modernen Arbeitswelt viele von uns überfordert. Für blinde und sehbehinderte Menschen ist zusätzlich die Braillezeile oft unverzichtbar! Mag. Wolfgang Berndorfer erklärt, wie das wohl wichtigste Hilfsmittel für blinde Menschen im Büro funktioniert.

Eine Frau, die täglich mit der Braillezeile arbeitet ist Margret Obkircher – wir haben sie einen Tag lang bei ihrer Arbeit als Mitarbeiterin des Zentralen Informatikdiensts der Universität Innsbruck begleitet.

Kurz vor dem Start ins Berufsleben steht die blinde Anita. „Welcher Beruf kommt für mich in Frage und welche Hilfsmittel benötige ich dafür?“ – diese Fragen werden unter anderem im Rahmen eines „sehensWert“ Praktikums beantwortet. Im vergangenen Jahr hat der TBSV neun blinde und sehbehinderte Menschen intensiv bei der Berufsvorbereitung und Arbeitsplatzsuche unterstützt – eine davon ist Anita. Die beeindruckende junge Frau und ihren Weg stellen wir Ihnen heute vor.

Außerdem darf ich Sie zum Themenabend „Sehbehinderung und Beruf“ mit dem Schwerpunkt „Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz“ am 20. Juni 2012 einladen. Kommen Sie zu uns ins BSZ-Tirol und erfahren Sie von Mag. Paso Zengin von Selbstbestimmt Leben Innsbruck welche Unterstützung angeboten wird.

Danke für Ihr Interesse und bis bald,

Mag. Kurt Lorbek

Blind am PC – die Braillezeile macht’s möglich

Es gibt Dinge, die sind unverzichtbar. Für blinde Menschen, die am PC arbeiten ist es eindeutig die Braillezeile. Mag. Wolfgang Berndorfer stellt eines der genialsten Hilfsmittel vor und erklärt wieso uns das eindeutschen französischer Worte davor bewahrt, während der Arbeit am PC an Babynahrung zu denken.

Hier erfahren Sie mehr über die Braillezeile

Ein Blick über die Schulter – EDV Mitarbeiterin Margret Obkircher

Als Kind wollte Margret Obkircher Krankenschwester werden. Heute hat die infolge von RP erblindete Frau einen anderen Job, der dem einer Krankenschwester sehr ähnlich ist. Als EDV Mitarbeiterin kümmert sie sich um die Computer- und Technikprobleme anderer Menschen, hört zu, stellt eine Diagnose und sorgt dafür, dass geholfen wird.

Ein Tag im Büro von Margret Obkircher

Was wurde aus unseren sehensWert Praktikanten?

Im Rahmen des Projekt „sehensWert“ gibt es die Möglichkeit ein Praktikum beim Tiroler Blinden- und Sehbehinderten-Verband zu machen. In dieser Zeit werden blinde und sehbehinderte Menschen zur Fachkraft in eigener Angelegenheit weitergebildet. Eine erfolgreiche Absolventin ist Anita – doch wie hat das Praktikum ihren beruflichen Werdegang beeinflusst?

Anita und das sehensWert Praktikum

Veranstaltungshinweis

Mittwoch, 20. Juni 2012, Themenabend "Sehbehinderung und Beruf"

Ort: Blinden- und Sehbehinderten-Zentrum Tirol, Amraser Straße 87, Innsbruck

Dauer: 18:30 Uhr bis 21:00 Uhr

Mag. Paso Zengin von Selbstbestimmt Leben Innsbruck kommt am 20. Juni ins BSZ-Tirol und informiert Interessierte Menschen zum Thema „Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz“. Seit 2004 gibt es in Österreich das Projekt Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz, das vom Bundessozialamt gefördert wird. Das Projekt bietet Persönliche Assistenz für Menschen mit Behinderungen, die im Rahmen ihrer Erwerbsarbeit oder Berufsausbildung Unterstützung brauchen. Voraussetzung ist eine Einstufung in mindestens Pflegestufe 3. Die Assistentinnen und Assistenten unterstützen die betroffenen Menschen individuell nach ihrem Bedarf. Die Unterstützung umfasst unter anderem Hilfe bei der Mobilität, Körperpflege, beim Mittagessen oder bei der Aufbereitung von Unterlagen. Inhaltliche Unterstützung gehört nicht dazu. Selbstbestimmt Leben Innsbruck ist Projektträger für Tirol. Zudem bietet SLI Persönliche Assistenz im privaten Bereich, das vom Land Tirol aus Rehamitteln finanziert wird.

Informationen zum Projekt "sehensWert" und zum Versand

Informieren Sie sich hier über unsere Unterstützungsangebote im Rahmen dieses Projektes!

Hier geht es zur ausführlichen Projektbeschreibung Logo des Bundessozialamtes, Landesstelle Tirol: Gruppe von Menschen in rot gezeichnet mit Schriftzug in rot unten. Durch Anklicken kommen Sie zur Homepage des Bundessozialamts.

Das Projekt "sehensWert" - "Berufsorientierung und Berufsqualifizierung für Blinde und Sehbehinderte in Tirol" wird finanziert aus Mitteln der Beschäftigungsoffensive der Österreichischen Bundesregierung für Menschen mit Behinderung.

Hinweis zum Versand

Bei dem Projekt "sehensWert" handelt es sich um eine Initiative des Tiroler Blinden- und Sehbehinderten-Verbandes. Wir versenden diesen Newsletter an unseren gesamten Verteiler. Der "sehensWert"-Newsletter erscheint dreimal im Jahr. Sollten Sie kein Interesse am "sehensWert"-Newsletter haben, aber weiterhin über Veranstaltungen und andere Projekte des TBSV informiert werden wollen, bitten wir Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff "sehensWert-Newsletter abmelden" zu senden. Wir freuen uns auch über ihre Rückmeldung und Meinung.

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