Newsletter

Start ins Berufsleben - Teil 1: Ausbildungsmöglichkeiten

Vorwort Berufsausbildung – Eine Einführung Vom "sehensWerten" Praktikanten zum Lehrling Aspekte des Sehens: Zapfendystrophie Telefonistenberuf – QUO VADIS? Veranstaltungshinweis: Themenabend Sehbehinderung und Beruf Informationen zum Projekt und Fördergeber Hinweis zum Versand Impressum

Vorwort von Projektleiter Mag. Hannes Lichtner

Portrait von Geschäftsführer und Projektleiter Mag. Hannes Lichtner. Durch Anklicken wird das Bild auf einer neuen Seite vergrößert angezeigt.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

wie beginnen blinde und sehbehinderte Menschen ihr Berufsleben, welche Ausbildungsmöglichkeiten haben sie und wie schauen ihre Chancen am Arbeitsmarkt aus? Rund um den Berufsstart gibt es viele offene Fragen. Wir versuchen mit einer dreiteiligen Serie unseres neuen "sehensWert"-Newsletters Antworten auf diese und weitere Fragen zu geben. Im folgenden ersten Teil haben wir uns vor allem mit den Ausbildungsmöglichkeiten beschäftigt und ihnen relevante Informationen, kritische Gesichtspunkte und wertvolle Tipps zusammengestellt.

Die berufliche Integration blinder und sehbehinderter Menschen ist bereits seit vielen Jahrzehnten ein großes Anliegen des Tiroler Blinden- und Sehbehinderten-Verbandes (TBSV). Zur Berufsorientierung und Berufsqualifizierung hat unsere Beratungsstelle in Zusammenarbeit mit dem Bundessozialamt das Projekt "sehensWert" speziell für Betroffene im berufsfähigen Alter entwickelt. Unser Ziel ist es, durch entsprechende persönliche Qualifizierung bei der Erlangung und Sicherung eines Arbeitsplatzes Chancengleichheit zu erreichen. Im Folgenden erhalten sie weitere Informationen über die Angebote dieses Projektes.

Wir haben diesen "sehensWert"-Newsletter gegründet, um möglichst viele Betroffene mit unseren Unterstützungsangeboten zu erreichen. Es ist uns aber auch ein Anliegen, unseren wichtigen Netzwerkpartnern eine Informationsplattform zu bieten.

Aufklärung und Sensibilisierung über die Arbeitsmarktsituation blinder und sehbehinderter Menschen sehen wir grundsätzlich als einen wichtigen Schritt dahingehend, Barrieren und Vorurteilen entgegenzuwirken!

In diesem Sinne freuen sich das Team des Projektes "sehensWert" und ich sehr auf Ihr Interesse und Ihre Rückmeldungen!

Mit freundlichen Grüßen

Mag. Hannes Lichtner

Berufsausbildung - Eine Einführung von Wolfgang Berndorfer

Die Liste der verschiedenen Berufe, die von unseren Klientinnen und Klienten ausgeübt werden, ist lang und zeigt eine überraschend große Vielfalt. Die beruflichen Möglichkeiten hängen natürlich nicht nur von der Art und dem Ausmaß einer Sehbehinderung ab, sondern auch von den individuellen Fähigkeiten und Wünschen. Schwerpunkte liegen aber eindeutig im Bereich der Büroberufe, besonders der Telefonvermittlung und beim Masseurberuf.

Mehr zu Ausbildungsmöglichkeiten

Vom "sehensWerten" Praktikanten zum Lehrling: Ein Beitrag von Dominic Hosp

Mein Name ist Dominik Hosp. Sehbehindert bin ich auf Grund einer Zapfendystrophie. Ich bin 16 Jahre alt und derzeit Lehrling beim Tiroler Blinden- und Sehbehindertenverband (TBSV).

Mehr zum Bericht von Dominic Hosp

Aspekte des Sehens: Zapfendystrophie

Die Zapfen sind die Sinneszellen der Netzhaut, die für das Farbensehen zuständig sind. Sie befinden sich vor allem in der Makula. Mit Zapfendystrophie wird eine Beeinträchtigung von genau diesen Sinneszellen bezeichnet. Ein Ausfall aller Zapfen führt zur Farbenblindheit (Achromatopsie).

Mehr über Zapfendystrophie

Telefonistenberuf – QUO VADIS? Ein Beitrag und Gastkommentar von Kurt Feuerstein

"Telefonistinnen und Telefonisten gibt es bald keine mehr!" - Diesen Satz kann man an jedem „Blindenstammtisch“ hören, sobald das Gespräch auf die Zukunftsaussichten dieses Berufsfeldes kommt.

Mehr über die Zukunft des Telefonistenberufes

Veranstaltungshinweis

Freitag, 5. November 2010, Themenabend "Sehbehinderung und Beruf"

Ort: Blinden- und Sehbehinderten-Zentrum Tirol, Amraser Straße 87, Innsbruck

Beginn: 19:30 Uhr

Programm: Die Arbeitssuche und die Berufsausübung stellen für blinde und sehbehinderte Menschen oft eine besondere Herausforderung dar. Sie stoßen auf Probleme, bei denen ihnen der TBSV helfen kann. Um die Thematik mit Betroffenen zu diskutieren, veranstalten wir den Themenabend „Sehbehinderung und Beruf“. Wir stellen Ihnen das TBSV Projekt „sehensWert“ - zur Förderung der beruflichen Integration - vor und erörtern unsere Aufgaben und Möglichkeiten im Rahmen dieses Projekts.

Bitte nützen Sie die Möglichkeit sich konkret zu diesem Thema zu informieren! Geschäftsführer Mag. Hannes Lichtner und das TBSV Team freuen sich auf Ihr Kommen. sehensWert – Ein Projekt des TBSV, finanziert und gefördert vom Bundessozialamt, Landesstelle Tirol.

Hinweis zum Versand

Bei dem Projekt "sehensWert" handelt es sich um eine Initiative des Tiroler Blinden- und Sehbehinderten-Verbandes. Wir versenden diesen Newsletter an unseren gesamten Verteiler. Der "sehensWert"-Newsletter erscheint viermal im Jahr. Sollten Sie kein Interesse am "sehensWert"-Newsletter haben, aber weiterhin über Veranstaltungen und andere Projekte des TBSV informiert werden wollen, bitten wir Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff "sehensWert-Newsletter abmelden" zu senden. Wir freuen uns auch über ihre Rückmeldung und Meinung.

E-Mail an die Redaktion

Informationen zum Projekt "sehensWert"

Informieren Sie sich hier über unsere Unterstützungsangebote im Rahmen dieses Projektes!

Hier geht es zur ausführlichen Projektbeschreibung Logo des Bundessozialamtes, Landesstelle Tirol: Gruppe von Menschen in rot gezeichnet mit Schriftzug in rot unten. Durch Anklicken kommen Sie zur Homepage des Bundessozialamts.

Das Projekt "sehensWert" - "Berufsorientierung und Berufsqualifizierung für Blinde und Sehbehinderte in Tirol" wird finanziert aus Mitteln der Beschäftigungsoffensive der Österreichischen Bundesregierung für Menschen mit Behinderung.