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Ergonomie und Sehbehinderung

 

Für hochgradig sehbehinderte oder blinde Menschen ist eine klare Struktur und einfache Orientierungsmöglichkeit Voraussetzung für eine selbständige Organisation eines Schrankes.

Ein großer Kleiderschrank wird thematisch sortiert, bei sehr hohen Fächern wird ein Zwischenbrett eingefügt.

Je kleiner die Kleidungsstücke werden, desto klarer müssen Unterteilungen und Abgrenzungen geschaffen werden. Kleinere Schubladen oder zwei Boxen pro Fach erleichtern die Orientierung und vermeiden ein Vermischen der Textilien.

Grundsätzlich sind Kleidungsstücke, die öfters benötigt werden (Unterwäsche, Socken, Hemden, Pullover) in einer gut erreichbaren Höhe, seltener verwendete Kleidung (dicke Pullover, saisonal nicht benötigte Kleidung) in den höheren Fächern untergebracht.

Hosen und Jacken können aufgehängt werden und erleichtern so ein rasches Auffinden.
Am Boden des Kastens stehen häufig Rucksäcke oder Taschen.

 

Für sehbehinderte Menschen kann über jedem Fach eine LED Beleuchtungsschiene montiert werden, damit der vorhandene Sehrest optimal ausgenutzt werden kann.

 

Bunte T-shirts auf Kleiderbügeln im Kleiderschrank