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Erblindung durch Vorsorgeuntersuchungen verhindern!

In Österreich sind Schätzungen zufolge über 80.000 Menschen von Grünem Star betroffen. Derzeit werden 102 Menschen in Tirol, die an einer Glaukomerkrankung („Grüner Star“) leiden vom TBSV betreut und beraten. Die Dunkelziffer der Betroffenen in Tirol liegt aber weit höher, denn eine Glaukomerkrankung kann heimtückisch sein: Wer betroffen ist, merkt von der Erkrankung lange nichts.

In Österreich sind Schätzungen zufolge über 80.000 Menschen von Grünem Star betroffen. Derzeit werden 102 Menschen in Tirol, die an einer Glaukomerkrankung („Grüner Star“) leiden vom Tiroler Blinden- und Sehbehinderten-Verband (TBSV) betreut und beraten. Die Dunkelziffer der Betroffenen in Tirol liegt aber weit höher, denn eine Glaukomerkrankung kann heimtückisch sein: Wer betroffen ist, merkt von der Erkrankung lange nichts. Das Gehirn und das zweite Auge können das kranke Auge ausgleichen, daher kann sich das Glaukom über die Jahre verschlechtern, ohne dass es dem Betroffenen auffällt.

Der TBSV rät allen Tirolerinnen und Tirolern, sich jährlich vom Augenarzt untersuchen zu lassen. Diese Untersuchung ist völlig schmerzfrei und sollte zur Routine gehören.

  • Sie sind 40 Jahre alt oder älter?
  • Haben Sie noch nie oder schon länger nicht mehr Ihren Augendruck messen lassen?
  • Fühlen Sie sich häufig stark geblendet?
  • Leiden Sie öfters an Kopfschmerzen oder Migräne?

Der TBSV empfiehlt auf jeden Fall ab dem 40. Lebensjahr eine augenärztliche Untersuchung. Da der Augendruck mit dem Alter steigt, sind regelmäßige Messungen des Augendrucks wichtig. Wenn der Augendruck bereits Schäden am Sehnerv verursacht hat, sind diese irreversibel. Erkennt die Augenärztin oder der Augenarzt den erhöhten Augendruck, kann dieser in den meisten Fällen medikamentös gesenkt werden. Eine heilende Therapie gibt es nicht, aber durch eine Operation oder Augentropfen kann die Verschlechterung des Sehvermögens verlangsamt werden.

Der Tiroler Blinden- und Sehbehinderten-Verband ist ein Selbsthilfeverein, bei dem Hilfe zur Selbsthilfe im Vordergrund steht. Betroffene und Angehörige finden bei uns Beratung, Unterstützung und soziale Kontakte.1